Glossar

A bis D; E bis H; I bis L; M bis P; Q bis T; U bis Z
(Auszug aus einem Glossar, zusammengetragen von Frank Lindemann - dem für die freundliche Bereitstellung an dieser Stelle mein herzlicher Dank ausgesprochen sei - , aus folgenden Quellen: www.akademie.de; www.electronic-commerce.org/abc/index.htm; NetInvestor 5/98 S.63; Krause, Jörg : Electronic Commerce : Geschäftsfelder von morgen heute nutzen, Hanser Verlag, Hamburg 1998 u.a. )

-A-

Adresse
Eindeutige Bezeichnung für einen Rechner, eine Email Adresse oder eine Website im Internet, die mittels Protokoll von anderen Rechnern angesteuert werden kann.

Akronym
Abkürzungen von Redewendungen, die insbesondere für Chat und Emails verwendet werden. Eine umfassende Sammlung auch deutscher Abkürzungen finden Sie im Chat Abkürzungs-Lexikon von Ulrike Klopp und Jan Rimmek.

Animated GIF [Animiertes GIF]
Mehrere einzelne Bilder im GIF-Format werden hintereinander abgespielt, so ergeben sich kurze bewegte Bilder wie bei einem Daumenkino.

Arpanet
Der Großvater des Internet. Die Geburtsstunde erfolgte 1969 mit einer Datenleitung zwischen der University of California und der University of Utah, später kamen nach und nach Verbindungen zu Forschungseinrichtungen aller Art hinzu.

ASCII
Der American Standard Code for Information Interchange wurde zum Weltstandard der Bit-Codierung, die von Computern für die Darstellung von Schrift benutzt wird. Als 7-Bit-Code umfaßt er 128 Zeichen (von 0 - 127). Er wurde in der Computersteinzeit für die angloamerikanische Welt definiert. Mit ASCII kann man daher keine deutschen Umlaute wie z.B. "ä", "ö" oder Sonderzeichen wie "ß" darstellen. Später hat IBM diesen ASCII zum extended ASCII 8-Bit Code erweitert. In den dazugekommenen 128 Zeichen (von 128 bis 255) wurden auch die Sonderzeichen der anderen europäischen Sprachen berücksichtigt. Der ursprüngliche 7-Bit-ASCII Code wird jedoch noch häufig beim Austausch von Email verwendet. Es empfiehlt sich daher, bei Email die Sonderzeichen zu ersetzen ("ae" statt "ä", "ss" statt "ß" usw.).

Attachment [Anhängsel]
Eine an eine Email angehängte Datei. Dabei handelt es sich häufig um Grafik- oder Textdateien.


-B-

Banner
Werbeflächen auf einer Website. Dabei haben sich die dynamischen Banner, die einen Hyperlink zur Seite des Werbetreibers herstellen, gegenüber den statischen ohne Link weitgehend durchgesetzt.

Bit / Kbit / Mbit
Ein Bit ist die Abkürzung für "binary digit" und bedeutet im Deutschen "Binärzahl". Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit in einem Computersystem, es kann nur die Werte 0 oder 1 einnehmen und ist die Basis der Binärzahlen.

Browser
Ein Browser ist ein Softwareprogramm, das Dokumente lesen kann, die im Hypertextformat (siehe auch phtml und HTTP) geschrieben sind. Browser helfen dem Internetnutzer beim Navigieren durch das WWW( World Wide Web). Inzwischen bieten Browser immer mehr Zusatzfunktionen an, wie E-Mail-Dienste, FTP, Newsgroup-Reader, Plugin-Fähigkeiten etc. Die bekanntesten Browser sind "Netscape Navigator" (Markanteil ca. 75%), "Microsoft-Internet-Explorer" (Marktanteil ca. 20%) und "Mosaic" (ca. 5%).

Byte/Kbytes/Mbytes
ein Byte besteht aus 8 Bit. Ein Kilobyte wird als KB abgekürzt und ist das Tausendfache der vorangestellten Bytezahl (genauer: 1024), ein Megabyte wird meist als MB dargestellt und stellt eine Million Bytes dar, ein Gigabyte (GB) sind entsprechend eine Milliarde Bytes. Große Speicher umfassen gar Terabytes (TB) und umfassen eine Billiarde Bytes. Es hat sich im EDV-Bereich eingebürgert, daß die Größe von Dateien und von Datenspeichern (Disketten, Festplatten, Datenbänder, CD-ROMs etc.) immer in Bytes, KB, MB, GB oder TB angegeben werden. Im Netzwerkbereich ist es jedoch üblich, von Bits zu sprechen, die pro Sekunde durch Leitungsverbindungen und Netzwerkkomponenten fließen können. Will man daher z.B. berechnen, in welcher Zeit eine 1 Mbyte Datei über ein 28.8 Modem (28800 Kbits/sec. Maximale Übertagungsgeschwindigkeit) übermittelt werden kann, muß man beim Dividieren daher berücksichtigen, daß man entweder die Megabytes in Bits (mal 8) oder alternativ die Bits in Bytes (geteilt durch 8) umrechnet.


-C-

Chat
Online-Gespräch in Echtzeit zwischen zwei oder mehreren Benutzern.

Client
Der Kunde im Internet. Als Gegenpart zum Server Rechner wird mit Client Rechner oder nur Client der Computer des Internet Kunden bezeichnet.

CPU [Central Processing Unit]
Die CPU ist das Herz des Rechners. Integraler Bestandteil ist der Prozessor, der unter anderem durch einen Cache unterstützt wird.

Cyberspace
Ein vom Rechner simulierter Erlebnisraum. Science-fiction-Autors William Gibson prägte den Begriff.


-D-

DFÜ
Daten-Fern-Übertragung. Dieser Begriff wird häufig im Zusammenhang mit Übertragungen von Daten über das Telefonnetz verwendet.

Dialup
bedeutet Einwahl und umschreibt eine Verbindung, die Sie zwischen zwei Computern über ein Telefonnetz herstellen. Sie wählen mit ihrem Computer über Ihr Modem oder eine ISDN-Karte eine bestimmte Telefonnummer an und werden dann mit einem Computer "verbunden".

Digitale Signatur
Verfahren, um mittels kryptographischer Methoden die Authentifizierung des Absenders einer Nachricht sicherzustellen.

Directory
Als Directory wird das hirarchisch geordnete Dateiverzeichnis eines Computers bezeichnet (auch Programm- oder Inhaltsverzeichnis genannt). Im DOS-Betriebsystem wird es als DIR abgekürzt. Die Unterverzeichnisse eines solchen Inhaltsverzeichnisses für Dateien heißen dann Subdirectorys.

DNS (Domain Name System)
Über das auf einem sogenannten DNS-Server im Internet laufende DNS wird die von einem Internetbenutzer eingegebene Internetadresse (z.B."akademie.de") in eine für alle Netzwerkcomputer "verstehbare" numerische Zeichenkette (eine Zahlenreihe, die sog. IP-Adresse, z.B. "121.142.17.9") umgewandelt. Diese Übersetzungsleistung über das DNS dient der besseren Kommunikation zwischen Mensch und Maschine (Computer). Menschen können sich als Adresse besser einen Namen merken (z.B.: akademie.de) statt eine IP-Adresse mit 32 Bit. Bei Computern ist es umgekehrt. Gleichzeitig stellt das DNS auch ein Datenbanksystem dar, auf dem die Adressen der Internet-Domainserver gespeichert sind. Über http://www.nic.de können Sie z.B. auf den primären deutschen DNS-Server zugreifen und dort in der Datenbank nach allen deutschen DNS-Einträgen suchen (siehe auch: "fully qualified domain name).

Domain
Eine Domain (wörtlich übersetzt: Domäne, Bereich) beschreibt eine Gruppe von Servern im Internet, die unter einer gemeinsamen Teiladresse zusammengefaßt werden können. So tragen alle Internetserver, die dem militärischen Bereich zugeordnet sind, in ihrer Internetadresse das Endkürzel ".mil", die kommerziellen US-Server ".com". Die Endung ".edu" im Domainnamen steht für Server im Bildungsbereich in den USA. Solche Abkürzungen heißen organisationsspezifisch Toplevel-Domains (oberste Domainebene). In den meisten anderen Ländern gibt es nur ein nationales Toplevel. Ein in Deutschland bei De-Nic registrierter Internetserver erhält als Endung seiner Internetadresse immer ein ".de". Danach folgt immer - und mit dem Punkt getrennt - die sog. Second-Level-Domain (der Domainname der zweiten Ebene). Beispiel: "http//:www.stasi.de" besteht aus der Toplevel Domain ".de" (für Deutschland) und der Second-Level-Domain "stasi" (für den einzelnen Domainserver). Zusammen bieten Sie dem Benutzer eine eindeutige Internetadresse. Der Name der second level Domain "stasi" ist nicht eindeutig; es gibt z.B. auch noch http://www.stasi.com. Alle Level nach dem Toplevel werden auch Subdomain genannt. Bei größeren Serversystemen, z.B. bei Universitäten, gibt es noch Domains des dritten Levels (z.B. für die jeweiligen Abteilungen), die meist durchweg als Subdomain bezeichnet werden.

Download
bedeutet herunterladen. Sie kopieren bei dem Download eine Datei, ein Programm oder eine Anwendung von einem Server über eine Datenfernverbindung auf Ihren Rechner. Im Internet werden hierfür oft auch FTP-Programme verwandt. Wenn Sie umgekehrt von Ihrem Rechner auf einen Server Dateien oder Programme laden nennt man das Upload (hochladen).