Glossar

A bis D; E bis H; I bis L; M bis P; Q bis T; U bis Z
(Auszug aus einem Glossar, zusammengetragen von Frank Lindemann - dem für die freundliche Bereitstellung an dieser Stelle mein herzlicher Dank ausgesprochen sei - , aus folgenden Quellen: www.akademie.de; www.electronic-commerce.org/abc/index.htm; NetInvestor 5/98 S.63; Krause, Jörg : Electronic Commerce : Geschäftsfelder von morgen heute nutzen, Hanser Verlag, Hamburg 1998 u.a. )

-E-

Electronic Publishing
Elektronisch vervielfältigte Veröffentlichungen, entweder über mobile Datenträger, CDRom und Disketten, oder Datennetze wie das Internet oder LANs. Email [Electronic Mail] Bezeichnung für elektronische Post. Mittels Email lassen sich Nachrichten und angehängte Dateien aller Art schnell übermitteln.

Email-Adresse
Eine Emailadresse, z.B : "info@akademie.de" besteht aus einem Namen (hier : "info"), dem Zeichen @ und dem "Ort" an dem sich Ihr POP3-Mailserver befindet. In der Regel ist dieser "Ort" identisch mit der IP-Adresse z.B. Ihres Providers bei dem Sie ein POP3-Konto (sog.Email-Account) haben.

Email-Client
Dies ist einfach ein Email-Programm, mit dem Sie Emails empfangen und versenden können. Zusätzlich können Sie mit guten Emailclients auch Ihre Korrespondenz verwalten. Der Begriff entstammt der Client / Server-Netzwerksprache, bei denen zwischen Emailprogrammen für den Client (z.B. ihr PC für das Surfen im Internet) und den Mailprogrammen für den Server (Mailserver) unterschieden wird. Diese verwalten das Postamt, beherbergen das Email-Postfach für die Clients und sorgen für die weltweite Zustellung von Email.

Email-Dienste
Dienste für die elektonische Post, die über verschiedene Verfahren geschickt und empfangen werden kann (vergl. @, Emailadresse).

Emoticons
ist ein aus Emotion und Icon zusammengesetztes Wort. Emoticons sind ein durch die Beschränkungen des ASCII-Codes entstandener Versuch auch emotionale Botschaften via Email zu transportieren. Beispiel:
:-) freundlich :-( traurig

EUnet
European Network ist das älteste europäische Datennetzwerk. Es wurde 1982 gegründet und verbindet heute über 3000 Organisationen in 26 Ländern Europas.

-F-

FAQ
Frequently Asked Questions. Liste mit häufig gestelltne Fragen, die Anfänger zuerst durchlesen sollte. Entstanden in den Newsforen, um die laufende Diskussion von den immer wieder gestellten Standardfragen zu “Reinigen” und den Fachleuten eine effektive Kommunikation zu ermöglichen.

Firewall
Soft- und Hardware die durch bestimmte Eigenschaften Zugriffe vom Internet auf das firmeninterne Netz zuverlässig unterdrückt

Freeware
Freie Software, die unentgeltlich genutzt werden kann. Freeware kann beliebig kopiert werden. Manche Anbieter verlangen zumindest den Erhalt der Quellenangabe. Freeware wird oft zum Testen eines Marktes benutzt: Werden sehr viele Kopien gezogen, so wird die nächste, bessere Version nicht mehr kostenlos sein.

FTP
steht für file transfer protocol. Mit Hilfe dieses Verfahrens können Dateien im Internet hin und her bewegt werden. Am häufigsten benutzt man FTP, um Dateien (z.B. Programme) als "download " auf den eigenen Rechner zu übertragen. Es gibt anonymous-ftp-Archive (anonymes ftp), zu denen jeder Zugang hat, aber auch FTP-Server, die dortige Dateien nur über ein Passwort zugänglich machen. Für den anonymous FTP wird das Wort "anonymous" als "Loginname" und die eigene E-mail-Adresse als Paßwort eingegeben. Meistens werden spezielle FTP-Programme (z.B. "Ws_ftp" oder "anarchie") benutzt.

-G-

Gateway
Ein Computer, der Daten aus einem Netzwerk in ein anderes, nicht kompatibles Netzwerk überrägt. Alle großen kommerziellen Online-Dienste wie CompuServe bieten Gateways ins Internet an.

GIF
Grafikformat, das fast alle Browser darstellen können. GIF komprimiert Bilder verlustfrei und wird besonders für Schaltflächen und Schriften eingesetzt. GIF kann nur 256 Farben dastellen (aus einer größeren Palette allerdings). GIF-Dateien können mehrere Bilder beinhalten, die bei der Darstellung als Sequenz wie ein kleiner Trickfilm abgespielt werden, sogenannte animierte GIFs.

Gopher
ist die englische Bezeichnung für "Maulwurf". "Gopher" ist aber auch ein Programm, das an der Universität von Minnesota für das Internet entwickelt wurde. Mit Gopher findet man auf Servern im Internet Informationen, die über hierarchisch geordnete Menüsystemen strukturiert sind. Auf einem "Gopher-Server" gibt es ein Hauptinhaltsverzeichnis, über dieses gelangt man in Untermenues, über diese wieder Untermenues, bis man die gesuchten Information hoffentlich gefunden hat, bevor man endgültig zum Maulwurf wurde. Gopher existierte schon vor dem World Wide Web und wurde per FTP angesteuert. Man kann Gopher-Dateiverzeichnisse aber auch über WWW-Browser ansteuern. Eine Auswahl beliebter Gopher-Adressen finden Sie im WWW beispielsweise in den "Gopher Juwelen".

GSM
[Global System for MobileCommunication] Technischer Standard für Mobilfunk D-Netze.

-H-

Header
Der Teil einer E-Mail oder iener Usernet-Nachricht, der Informationen über Inhalt, Absender und Datum gibt.

Hit
Bezeichnung für den Zugriff auf Dateien einer Internet Seite. An der Anzahl der Hits mißt sich der Erfolg eines Servers. Das Verfahren ist nicht unumstritten, da je nach Aufbau einer Site aus Text-, Bild-, Video-, Ton- und anderen Dateitypen unterschiedlich viele Hits zustande kommen.I nsofern ist die absolute Anzahl der Hits im Grunde genommen für eine Erfolgskontrolle nicht relevant.

Host
Ein Host wird in der Internetsprache auch "Node" (Knoten) genannt und ist ein mit einem Netz verbundener Rechner, auf den man mit bestimmten Programmen zugreifen und/oder mit dem man (z.B. über Telnet) per Fernsteuerung (Remote Access) arbeiten kann.

Homepage
Start- oder Indexseite einer kompletten Website.

Host
Netzwerkrechner, der für mehrer Terminals Kapazitäten bereit hält. Der Zentralrechner ist sozusagen der "Gastgeber" für die Terminals.

Hostname
ist der Name eines Servers im Internet. Früher bedeutete Host ein Computer. Heute durch die sog. virtuellen Server können verschiedene Hosts sich auf einem Rechner befinden.

HTML
[Hypertext Markup Language] Dateiformat für WWW Seiten. In HTML Dateien lassen sich Text und Dateien einer Website relativ anordnen. Der Internet Browser schließlich interpretiert den Quelltext und stellt die Website dar. Wichtigste Eigenschaft von HTML sind die Hyperlinks, über die per Anklicken andere Dokumente oder Websites geladen werden.

phtml
"Hyper Text Markup Language" ist die Programmiersprache, mit der Dokumente für das WWW erstellt werden. phtml besteht aus ASCII-Zeichen, mit denen der Text durch Formatierungsbefehle für Schriftarten und -größe und Seitengestaltung gestaltet werden kann. Der Erfolg von phtml ist insbesondere ihrer Hypertext-Funktion zu verdanken. Über Hypertext werden einzelne Text- oder Bildelemente der Seite so definiert, das man per Mausklick auf andere Seiten des Dokuments oder irgendwelchen anderen phtml-Seiten gelangt, die irgendwo auf der Welt auf einem beliebigen WWW-Server liegen. Man stellt damit einen Hypertext-Link (eine Verbindung) her, der vielfach auch nur Link genannt wird. Ursprünglich konnten mit phtml nur Texte dargestellt werden. In den folgenden Versionen war es dann möglich, auch Grafiken und Bilder, später auch andere Multimediaelemente (Video, Ton, 3D) und Programmaufrufe in phtml einzubinden. Als mit phtml agierendes Programm ist insbesondere JAVA zu nennen. Der Standard für phtml wurde durch das W3-Consortium definiert (W3C). Im Januar 1997 wurde die Version phtml 3.2 verabschiedet. Netscape hat mit seinem Browser (75% Marktanteil) darüber hinaus eine Art phtml-Industriestandard geschaffen, der über den W3C-Standard hinaus noch weitere Funktionen enthält.

HTTP
ist die Abkürzung für Hyper Text Transfer Protocol und beschreibt den Standard für das Verfahren, wie Rechner kommunizieren, die im WWW miteinander verbunden sind. Möchte man eine Internetadresse im WWW mit einem Browser erreichen, steht vor der IP-Adresse immer: "http//:". Damit wird sichergestellt, daß das richtige Protokoll benutzt wird. Es folgen "www." Für World Wide Web und dann der Name der Subdomain Secondlevel Domain) und die (Toplevel-) Domain (z.B.: http//:www.akademie.de)

Hyperlink
Eine im Text hervorgehobene Stelle, die per Anklicken ein anderes Dokument lädt, oder zu einer anderen Stelle im gleichen Dokument springt.

Hypermedia
System zur Verknüpfung nicht nur von Text sondern auch anderen Media Dateien wie Bild, Video oder Ton per Hyperlink.

Hypertext
Hyperlinksystem, das nur die Verknüpfung von Texten vor sieht.Hilfe Systeme basieren üblicherweise auf dieser Technik.