Glossar

A bis D; E bis H; I bis L; M bis P; Q bis T; U bis Z
(Auszug aus einem Glossar, zusammengetragen von Frank Lindemann - dem für die freundliche Bereitstellung an dieser Stelle mein herzlicher Dank ausgesprochen sei - , aus folgenden Quellen: www.akademie.de; www.electronic-commerce.org/abc/index.htm; NetInvestor 5/98 S.63; Krause, Jörg : Electronic Commerce : Geschäftsfelder von morgen heute nutzen, Hanser Verlag, Hamburg 1998 u.a. )

-I-

Icon
Symbolische Schaltfläche, über die ein User per Mausklick Funktionen oder Programme starten kann.

Infotainment
Unterhaltsame Vermittlung von Information. Multimediale Aufbereitung von Wissen, die den Anwender in einer entspannten Atmosphäre informiert.

Infotisement
Eine Mischung aus Werbung mit informativem Content. Interaktives TV Im Unterschied zum Broadcast TV gibt es hier einen Rückkanal, über den die Zuschauer mittels Settop-Box den Verlauf einer Sendung steuern oder ein individuelles Programm anfordern können.

Interface
Schnittstelle zwischen zwei Programmen oder Geräten. In der Internetwelt haben sich einige Interface etabliert, die bestimmte Funktionen von Webservern sicherstellen. Das bekannteste ist CGI, das zur Steuerung von Webservern verwendet wird. Von Netscape wurde das mit zusätzlichen Funktionen ausgestattete NSAPI (Netscape Server Application Programming Interface) und von Microsoft das ISAPI (Information Server API) entwickelt.

Internet
das Internet ist das größte Netzwerk miteinander verbundener Rechner. Es besteht aus vielen Teilnetzen, die über das Kommunikationsprotokoll TCP/IP erreichbar sind.

Internet Access Provider
bedeutet übersetzt Internetzugangsanbieter. Dies ist eine Firma, die Ihnen als Dienstleister auf der technischen Ebene den Zugang ins Internet gegen eine Gebühr ermöglicht. Siehe auch ISP, PoP und Provider.

Internet address
auch IP-address (IP steht für Internet Protocol) oder TCP/IP-Adresse genannt. Sie kennzeichnet über einen 32-Bit Zeichensatz die "Anschrift" eines ins Internet eingebundenen Hosts als eine Zahlenreihe. Diese sieht dann z.B. so aus: 128.121.4.5.

Intranet
Auf Hypermedia basierendes Unternehmens Netz. Intranets sind oft mit Gateways (CGI) zum Internet versehen oder mit einem Teil des Internets (Kunden, Lieferanten usw.) verbunden.

IP-Adresse
Eindeutige Adresse eines Rechners. Aus vier Zahlen von 0 bis 255 setzt sich die IP-Adresse zusammen. Um die Orientierung zu erleichtern, sind den IP-Adressen Domain-Namen zugeordnet.

IP-Anbindung
siehe Internet address nbsp;

IRC [Internet Relay Chat]
Mittels IRC können Online-Gespräche in virtuellen Räumen im Internet in Echtzeit geführt werden.

ISAPI
siehe: Interface

ISDN
Integrated Service Digital Network ist ein Standard für die digitale Telekommunikation. ISDN bietet einige Vorteile gegenüber herkömmlichen analogen Telefonverbindungen. Die 64 Kbit/s Transferrate ist gegenüber einem 28.800 Modem mit 28,8 Kbit erheblich höher und die Herstellung der Netzverbindung (Einwahlzeit) digital erheblich schneller. Über einen ISDN-Kanal können 64000 Bits/sec. übermittelt werden, ein Zusammenschluß von mehreren ISDN-Kanälen ist für größere Bandbreiten möglich (Multiplexing).

ISDN-Adapter, ISDN-Karte
Dies sind Adapter/ Karten, die PC-intern oder extern die Datenfernübertragung über das digitale ISDN-Netz ermöglichen. Man unterscheidet zwischen billigeren passiven Karten, die den PC-Prozessor in Anspruch nehmen und aktiven Karten, die durch mehr Chips auf der Karte diesen nicht belasten.

ISP
Internet Service Provider sind Firmen, die Ihnen eine technische Einbindung an einen der großen Netzbetreiber (EUnet, Xlink, DFN, MAZ u.s.w.) verkaufen und Ihnen so den Zugang zum Internet ermöglichen.

-J-

Java
ist eine von Sun Microsystems entwickelte Programmiersprache für das Internet. Sie ist von der verwandten Rechnerplattform unabhängig. Java liegt folgende Idee zu Grunde: Anwendungen und Bilder mit großem Speicherbedarf, z.B. Animationen, werden nicht auf einem Server errechnet und als "dicke" Datenpakete durch das Internet geschickt . Über das Internet wird die jeweilige Java-Anwendung an den Surfer geschickt, die auf dem PC-Client des Anwenders und dessen Rechenleistungen die Anwendung auszuführt. Diese kleinen Programme heißen Java-Applets. Die Java-Scripts sind Ergänzungen zum phtml-Code. Mit dem Java-Interpreter wird das Ganze dann in einem phtml-Browser zum Laufen gebracht. Damit wird vermieden, daß die Anwendungen auf dem WWW-Server gestartet werden und zur Dateiübertragung eine erhebliche Bandbreite benötig twird, die im Internet oft Mangelware ist.

JPEG
Verlustbehaftetes Grafikformat, das besonders bei Bildern hohe Kompressionsraten ermöglicht. JPEG kann im Gegensatz zu GIF bis zu 16.7 Millionen Farben darstellen.

Junk-Mail
Meist unerwünschte Werbe-Sendungen per Email.Mittlerweile sind Internet-Provider bemüht, Gesellschaften, die über ihre Rechner Junk-Mails versenden, von ihren Diensten auszuschließen.

-K-

Klammeraffe
das @ Zeichen ist integraler Bestandteil einer jeden Email-Adresse und wird im Englischen "at" ausgesprochen.

-L-

LAN
[Local Area Network] Kleines Netzwerk mittels dessen mehrere Rechner die gleichen Peripheriegeräte benutzen können. Link Kurzform von Hyperlink.

Link
Kurzbezeichnung von Hyperlink.

Logfile
[Logbuch-Datei] Die Dateien speichern ein Protokoll über die Reaktionen des Benutzers auf ein bestimmtes Internet Angebot. Logfiles stellen eine relevante Grundlage zur Erfolgskontrolle eines Web-Auftritts da.

Loginname
am ehesten mit "Einwahlname" zu übersetzen. Sie melden sich, weil Sie höflich sind, zu einem Besuch an. Das mag ein Server auch und er verlangt von Ihnen, daß Sie sich vorstellen. Damit Sie seine "geheimen" Daten kennenlernen können, muß er Ihnen vertrauen können. Neben dem Loginnamen benötigen Sie daher meist zusätzlich noch ein Paßwort, das der Systemadministrator festgelegt hat. Mit anderen Worten: Sie können sich auf einem Server in der Regel nur "einloggen", wenn der Administrator dieses Servers Ihnen einen Loginnamen und ein Paßwort gegeben hat.