Glossar

A bis D; E bis H; I bis L; M bis P; Q bis T; U bis Z
(Auszug aus einem Glossar, zusammengetragen von Frank Lindemann - dem für die freundliche Bereitstellung an dieser Stelle mein herzlicher Dank ausgesprochen sei - , aus folgenden Quellen: www.akademie.de; www.electronic-commerce.org/abc/index.htm; NetInvestor 5/98 S.63; Krause, Jörg : Electronic Commerce : Geschäftsfelder von morgen heute nutzen, Hanser Verlag, Hamburg 1998 u.a. )

-U-

UNIX
ist ein im universitären- und Netzwerk-Bereich stark vertretenes Betriebssystem, das 1969 in den USA entwickelt wurde. Derzeit laufen die meisten Server im Internet noch mit dem Unix-Betriebssystem, allerdings steigt der Anteil der Server, die statt mit Unix mit WindowsNT ausgestattet sind.

Update
[Aktualisierung] Die Weiterentwicklung eines schon vorhandenen Programms um weitere Features. Mittels einer kleinen Zusatzsoftware, dem Update, können registrierte Kunden meist zu einem günstigen Preis ihre alte Software auf die neue Version updaten oder upgraden.

Upload
Übertragung von Dateien von einem Rechner auf einen anderen.

URL
Uniform Resource Locator (in deutsch etwa: einheitlicher Quellenfinder) ist eine hauptsächlich im WWW benutzte, vereinheitlichte Form der Adressierung von Internetverzeichnissen und -dateien. Beispiel: "http://www.akademie.de/index.phtml".

USENET
stellt eine Gemeinschaft aller UUCP- Netzwerke dar. Das Usenet wurde 1979 in den USA von zwei Universitäten (Duke-Universität und North-Carolina-University) gegründet. Ein Dienst des USENET, die "Network-News", wurde so populär, daß das USENET häufig von Providern über deren NEWS-Server Kunden zur Verfügung gestellt wird.

UUCP
Unix to Unix Copy Programm. Dieses Programm wurde ursprünglich für Datenübertragung durch serielle Verbindungen zwischen Computern entwickelt, die unter dem Betriebssystem Unix laufen. Es ist ein altes, aber immer noch sehr nützliches Übertragungsprotokoll, insbesondere für Email und Usenet News. Der Name ist verwirrend - es gibt inzwischen Clients für alle gängigen Betriebssysteme. Der Vorteil gegenüber dem POP3-Protokoll ist, daß die Daten als kompakte Pakete übertragen werden können. Man kann sie daher auch über Mailboxen empfangen und benötigt nicht unbedingt einen Online-Internetzugang. Es ist heute aber auch für andere Betriebssysteme erhältlich.

-V-

Viewtime
Die Viewtime bezeichnet die Dauer, in der ein werbeführender Teil eines Web-Angebots erscheint.

Virtuelles Unternehmen
Zusammenschluß unabhängiger Unternehmen zur Durchführung bestimmter Ziele und Funktionen unter Ausnutzung elektronischer Medien wie das Internet.

Virtueller Server
Ein Webserver kann mehrere Domains verwalten, die nach außen hin als selbständige Angebote erscheinen, eine eigene IP-Nummer haben und abgeschirmt ablaufen. Physisch können viele virtuelle Server auf einem Computer und auf einer Festplatte liegen.

Visits
In einem klar definierten Zeitraum stattfindende zusammenhängende Seitenaufrufe. Besuche sind dann beendet, wenn 30 Minuten lang keine weitere Anfrage erfolgte.

VRML [Virtual Reality Modeling Language]
HTML ähnliche Auszeichnungsprache, die insbesondere die Darstellung dreidimensionaler Objekte ermöglicht. Bei VRML gestalteten Web Angeboten spricht man nicht von Web Seiten sondern von Web Räumen.

-W-

Web-Space-Provider
Diese stellen Ihnen auf Servern im Netz Speicherplatz und Service für Ihre Internet-Präsenz zu Verfügung.

Webmaster
Der "Hausmeister" einer Website sorgt für die technische Funktionalität der Seiten.

Web-Publishing
Veröffentlichungen im WWW aller Art. Die Spannweite reicht von Online Versionen von Printpublikationen bis hin zu adhoc erzeugten dynamischen Webseiten.

Webserver
Computer, der auf Anforderung eines Browsers Daten ins Internet versendet. Webserver sind praktisch eine Software, die auf einem entsprechend leistungsstarten Computer ausgeführt wird.

Website
Das komplette Online-Angebot eines Anbieters, das üblicherweise mit der Homepage beginnt, und sich von dort in Unterverzeichnissen verzweigt.

WIN
Wissenschaftsnetz, das vom Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes (DFN) aufgebaut worden ist. Es wurde als B-WIN (Breitband-Wissenschaftsnetz) 1996 zu einem Hochgeschwindigkeitsnetz mit 34 Mbit/s und 155 Mbit/s Bandbreite ausgebaut. Das B-WIN wird ab Februar 1997 über eine 90 Mbit/s-Leitung auch eine Verbindung in die USA haben.

WWW
steht für World Wide Web, ein stark graphisch orientierter Dienst im Internet. Das WWW wurde 1989 vom CERN in Genf entwickelt , und ist heute wohl der bekannteste Bereich des Internet.

World Wide Web / WWW
Teil des Internet, der Multimedia- und Hyperlinktechnik miteinander kombiniert. Das WWW oder noch kürzer W3 hat wesentlich zum Erfolg des Internet in den vergangenen Jahren beigetragen. In der Literatur wird es immer häufiger (fälschlich) als Synonym für das Internet benutzt. Adressen im World Wide Web beginnen in der Regel mit: http://www...

Wysiwyg
[What you see is what you get] Streng genommen bedeutet dies: der Ausdruck entspricht genau dem Bildschirminhalt. Die Abkürzung wird häufig auf Publishing Editoren wie HTML Editoren angewendet, wenn per Eingabe auf dem Bildschirm, die Format Befehle, wie bei einer Textverarbeitung, im Hintergrund angelegt werden.

-Z-

Zugangsberechtigung
Benutzer eines Dienstes müssen aufgrund von Gebühren oder anderen Zugehörigkeitskriterien eine Zugangsberechtigung nachweisen. Dies geschieht meist per Eingabe des Benutzernamens und eines geheimen Paßwortes.

Zertifikat
Code, mit dem sich ein Anbieter Online ausweisen kann und seine Echtheit bestätigt. Zertifikate bilden eine Vertrauensbrücke zwischen Computern und dienen der Einleitung sicherer Transaktionen.

Zertifizierungsstelle
Übergeordnete Instanz, welche die Identität von Antragstellern prüft und ihnen Zertifikate ausstellt. Zertifizierungsstellen sind allgemein anerkannt und vertrauenswürdig. Auch als Trust-Center oder Certification Authority bezeichnet.